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Das Bauzentrum Lücking seit 1936 im Familienbesitz.

Begonnen hat alles am 15. Juli 1936 in Lichtenau.

Albert Lücking gründete dort mit seiner Frau Johanna ein Fuhrunternehmen.

Transportiert wurde für die Bäuerliche Raiffeisen und die Holzindustrie, dazu kamen bald auch Baustoffe aus den nahe gelegenen Steinbrüchen. Zwischenzeitlich zur Wehrmacht eingezogen. Hinderte es den Firmeninhaber nicht daran, 1945 einen Neuanfang zu wagen. Er transportierte Kohle, verkaufte Baustoffe und transportierte diese bis zur Baustelle.

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Nachfrageanalyse bis 2023: Dämmung ist der Dachtrend Nr.1

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- Die neue Trendanalyse von BauInfoConsult zeigt: Die zukünftige Baunachfrage bis 2023 wird vor allem vom Thema Energieeffizienz und Nachhaltigkeit bestimmt.

Das gilt auch für die Trends am Dach: Nach Ansicht der Dachdecker und Zimmer wird die Dachdämmung der mit Abstand führende Nachfragetrend in den kommenden Jahren bis 2023 sein. Erstaunlich wenig Auftrieb gibt es dagegen bei der Nachfrage für Photovoltaik auf dem Dach. Das ist ein Ergebnis der Befragung zur jetzt erhältlichen Branchenstudie „BauInfoConsult Jahresanalyse 2021/2022“.


Für die Studie hat das Düsseldorfer Unternehmen BauInfoConsult unter anderem 120 Dachdecker und Zimmerer, in telefonischen Interviews zu den wichtigsten Branchentrends und Entwicklungen befragt. Als wichtigster Trend bei der Nachfrage gilt für jeden zweiten befragten Handwerker die Dachdämmung. Sarkastisch formuliert scheint wohl „endlich die Erkenntnis bei vielen Bauherren durchgedrungen zu sein, dass warme Luft nach oben steigt“ – und somit eine Dachdämmung durchaus sinnvoll ist, um Energie einzusparen. Weitere Ergebnisse der Studie zeigen übrigens, dass es den Auftraggebern von Dachdämmarbeiten neben der Energieeinsparung vor allem auch um nachhaltige und Umweltschutzaspekte geht. Besonders beliebt ist neben der Dämmung der Dachgeschossdecke auch die Dämmung des Dachbodens.


Dämmung ist nicht alles

Mit deutlichem Abstand zum Trend Nummer eins identifizieren die Dachprofis noch weitere Nachfragetrends – die in ihrer Ausprägung jedoch etwas schwächer ausfallen. Interessanterweise tummeln sich in den eher nachrangingen Nachfragetrends der kommenden Jahre Dachbau- und Materialthemen aus ganz unterschiedlichen Bereichen. Neben dem eher ökologisch zuzuordnenden Nachfragetrend der Dachbegrünung finden sich auch eher ästhetische Aspekte wie beispielsweise Tondachziegel, Lichtbänder oder großräumige Dachfenster.


Verblüffend wenig Photovoltaiknachfrage

Bemerkenswerterweise scheint in den kommenden Jahren bis 2023 noch kein merklicher Nachfrageschub für dachbasierte Photovoltaikanlagen in Sicht zu sein. Dies ist dahingehend überraschend, als dass die Bundesregierung noch im Mai 2021 beschlossen hatte ihre Klimaziele weiter zu verschärfen und eine ausgeglichene nationale Treibhausgas-Bilanz bis 2045 vorzulegen. So ein Vorhaben ist jedoch nur dann zu stemmen, wenn der Energiebedarf weitestgehend über erneuerbare Energien gedeckt werden kann – was wiederum nur mit einem massiven Ausbau der PV-Leistung möglich sein wird. Es scheint fast so als bliebe dieses spezielle Thema bei vielen Bauherren in naher Zukunft wohl (noch) ein Ladenhüter.

Also ist die Klimaschutz-Dach-Hausaufgabe für die neue Bundesregierung nach der Wahl im Herbst eindeutig: Wenn das EEG in die nächste „Runde“ geht, sollten unbedingt wieder mehr Vorteile für private Endnutzer damit verbunden sein – sonst dürfte der Beitrag des Photovoltaik-Stroms zur Energie- und Klimawende kaum die Ziellinie bis 2030 erreichen.


Über die Studie

Die Einschätzungen der befragten Dachakteure zu den Nachfragetrends bei Dächern basiert auf Ergebnissen aus der Studie „Jahresanalyse Deutschland 2021/2022“ von BauInfoConsult. Es beruht auf über 660 Interviews mit Architekten, Bauunternehmern, Dachdeckern/Zimmerern, Malern/Trockenbauern, SHK-Installateuren und Herstellern aus der Bau- und Installationsbranche. Auf dieser Basis ist die Jahresanalyse das umfassende Nachschlagewerk von BauInfoConsult über aktuelle Entwicklungen in der Bau- und Installationsbranche in Deutschland. Auf Grundlage von eigener Marktforschung, Prognosemethodik und Desk Research werden Trends und Entwicklungen aus der Branche übersichtlich aufbereitet.

Die vollständige Jahresanalyse wird von Juli bis September 2021 zum Preis von 750 € zzgl. MwSt. von BauInfoConsult in 2 Teilbänden veröffentlicht, die auch einzeln bezogen werden können. Die Studie berücksichtigt unter anderem die folgenden Themen:

  • Trends am Bau 2021 und 2022
  • Nachfrage- und Produkttrends (u.a. Fassade, Holzbau, Dach, Türen & Fenster, Trockenbau, Farbe, Heizung, Bad, Lüftung, Smart Home)
  • Corona und die Folgen für die Baupraxis
  • Baumaterialien und Bauweisen
  • Bauprognose 2022 mit regionalem Ausblick
  • Baustoffbranche: Marketingtrends und Marketingbudget